Home » Sonstiges » 1Password dreht an der Preisschraube: Abos werden drastisch teurer

6. April 2026

Patrick Bergmann

1Password dreht an der Preisschraube: Abos werden drastisch teurer

Mit dem Release von iOS 18, iPadOS 18 und macOS Sequoia betrieb Apple wieder einmal Produktpflege – konkret ging es dabei um Passwortmanager. Apple lagerte den iCloud-Schlüsselbund in einer dedizierten Passwörter-App aus. Das setzte viele Passwort-Manager unter Druck, die nun mit einem Strauß an zusätzlichen Funktionen überzeugen wollen. Dazu zählt auch der bekannteste Anbieter 1Password, der nun seine Abonnements anpasst und an der Preisschraube dreht

Abos werden deutlich teurer

Ab dem 27. März werden die Abos von 1Password um bis zu 38 % teurer, darüber informierte das Unternehmen seine Bestandskunden via E-Mail. Das Jahresabo für Einzelpersonen erhöht sich von bislang 31,80 Euro auf 43,80 Euro, was einer Preissteigerung von rund 38 Prozent entspricht. Auch das Familienabo wird angepasst und steigt von 57,00 Euro auf 69,00 Euro pro Jahr. Für monatliche Abonnements wurden bisher keine Änderungen angekündigt. Wichtig zu wissen, die Preiserhöhung greift erst ab dem 27. März bzw. zum nächsten Abrechnungszyklus. Wessen Abonnement also vor dem 27. März 2026 erneuert wird, hat Glück.

Größerer Funktionsumfang und höhere Sicherheitsstandards als Begründung

Als Rechtfertigung für die Preisanpassung verweist 1Password auf den deutlich ausgebauten Leistungsumfang der vergangenen Jahre. Trotz langfristig stabiler Preise seien kontinuierlich neue Funktionen implementiert worden, die sowohl Komfort als auch Sicherheitsniveau erhöhen. Unter anderem werden den Kunden folgende Erweiterungen angeboten:

  • eine vertiefte Überwachung gespeicherter Zugangsdaten
  • zusätzliche Optionen zur Kontowiederherstellung
  • optimierte Schutzmechanismen gegen Phishing-Angriffe
  • eine vereinfachte Einrichtung auf neuen Geräten
  • automatische Speicherung von Login- und Zahlungsinformationen

Wer nur mit Geräten von Apple arbeitet, sollte sich noch einmal die Passwörter-App genauer anschauen und für sich entscheiden, ob diese nicht ausreichend ist. Wer Passwörter plattformübergreifend teilen muss (gilt derzeit bislang nicht für Passkeys) sollte sich günstigere oder kostenfreie Alternativen anschauen. Eine Option wäre beispielsweise Bitwarden.

5 Gedanken zu „1Password dreht an der Preisschraube: Abos werden drastisch teurer“

Schreibe einen Kommentar